Logbuch “Zwei Festländer auf Sylt”, Tag 1

IMG 20140630 135603 150x150 Logbuch Zwei Festländer auf Sylt, Tag 1 IMG 20140630 193533 150x150 Logbuch Zwei Festländer auf Sylt, Tag 1 Kathrin und Laura, zwei waschechte Festländer mit einer großen Liebe für den Norden Deutschlands, erkunden für Euch Sylt. Was erleben sie dort? Was sind ihre Lieblingsorte? Und welche Geschichten finden die Beiden auf der Insel?

Von Nürnberg über Hamburg nach Sylt

Wir starten Sonntagmorgen um 7.33 Uhr von Nürnberg nach Westerland mit dem ICE. Kurz vor Hamburg zwingt uns ein ungeplanter Zwischenstopp zu einer kurzen Pause – und zu einer kleinen Odyssee im Hamburger Hauptbahnhof: Fährt der Anschlusszug nun von Gleis 14? Oder war’s doch 11? Und überhaupt – wartet der Zug auf uns? Aber dann ist es geschafft: Wir sitzen im IC von Hamburg gen Westerland und halten Ausschau nach dem Meer. Irgendwann, nach einer beinahe endlosen Fahrt durch Landschaften, die einen glauben lassen, Deutschland bestehe nur aus Kühen, saftigen grünen Wiesen und Windrädern, schaut man auf einmal nach links aus dem Zugfester und da ist es: Das Meer.

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Flaches Land und Kühe

Ankunft in Westerland

Links und rechts säumt es den elf Kilometer langen Hindenburgdamm, den fast jeder, der nach Sylt reist, überqueren muss. Jetzt geht es plötzlich ganz schnell: Endstation Westerland. Geradeaus, dann einmal scharf nach links abgebogen und schon steht auf der LED-Anzeigetafel: “Bus Nummer 2, Richtung Hörnum”. 2,35 Euro für zwei Personen einfache Fahrt. Kaum sind wir eingestiegen, ertönt auch schon: “Nächste Haltestelle: Campingplatz Rantum“. Die sieben Sachen zusammengesucht, einmal die Straße überquert und schon ist man da. An der Rezeption des Campingplatzes wird man herzlich von einem echten Sylter Urgestein empfangen. Nach der Schlüsselübergabe und einer genauen Wegbeschreibung machen wir uns auf zu “Mobilheim C”, unserem Zuhause für die nächsten sechs Tage.

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Endlich das Meer – Hindenburgdamm

Campingplatz Rantum

Auf dem Weg dorthin begegnet uns “Maik, der Vorturner”: “Seid ihr die Mädels für Mobilheim C?”, schallt es uns in schönstem Norddeutsch aus einem Auto entgegen. Ja, das sind wir. “Sieht man”, sagt Maik und lacht. “Vorne links, dann seid ihr da.” Maik, der vorgefahren ist und uns an der Tür erwartet, erklärt: “Die Tür klemmt ab und an, sie verzieht sich so leicht von der Sonne. Einfach ein bisschen fester drücken und dann klappt das.” Eine kurze Einweisung in die “Besonderheiten” unseres neuen Zuhauses auf Zeit. “Falls ihr Fragen habt, kommt einfach bei mir vorbei: Da vorne der Wohnwagen mit der Fahne: Da findet ihr mich.” Willkommen in der Campingfamilie – wir fühlen uns sofort pudelwohl!

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Blick auf den Campingplatz von unserer Terrasse aus

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