10 Dinge, die man auf Sylt erlebt haben muss

 

 

  1. Der Blick von oben
  2. Ein Ausflug zum Zipfel
  3. Stürmische Strandspaziergänge
  4. Watt erleben
  5. Ein feuriges Ereignis
  6. Eine Seefahrt, die ist lustig…
  7. Friesische Kultur in Keitum
  8. Der längste Tag
  9. Baden in der Nordsee – im tiefsten Winter
  10. Eine Runde um’s Becken

1) Der Blick von oben

Ihr glaubt, ihr habt auf Sylt schon alles gesehen? Das mag sein, aber ist nicht alles eine Frage der Perspektive? Wechselt doch mal den Standpunkt und erlebet Sylt mit den Augen der Vögel – bei einem Rundflug über die Insel. Möglich ist das bei den Segelfliegern in Keitum: Völlig lautlos, getragen nur von den Kräften der Natur. Ein einmaliges Erlebnis!

2) Ein Ausflug zum Zipfel

Hättet ihr gewusst, welches das nördlichste Haus Deutschlands ist? Es ist das ehemalige Haus des Leuchtturmwärters am „Ellenbogen“, der nördlichsten Spitze der Bundesrepublik. Wer diesen Teil der Insel besucht, erlebt dort endlose Dünen, feinsandigen Strand und eine himmlische Ruhe, die selbst in der Hauptsaison von Trubel und Hektik nichts erahnen lässt.

3) Stürmische Strandspaziergänge

Für die meisten Urlauber ist Sylt vor allem Eines: Ein Reiseziel für den jährlichen Badeurlaub im Sommer. Aber auch abseits der Hauptsaison, wenn es auf der Insel ruhiger wird und die Insulaner wieder „unter sich“ sind, hat Sylt einen ganz eigenen Charme. Besucht doch die Insel einfach mal im November oder Januar und erlebt das „andere“ Sylt. Ein ganz besonderes Erlebnis sind Strandspaziergänge bei Wind und Wetter -  mit anschließendem Aufwärmen am Kamin bei einem leckeren Friesentee.

4) Watt erleben

Seien wir mal ehrlich: Was wäre ein Urlaub an der Nordsee ohne eine Wattwanderung? Möglich ist das an der gesamten Ostküste der Insel – überall, wo es Watt gibt. Auch wenn ihr an einer solchen naturkundlichen Führung schon einmal teilgenommen habt, die Wanderung durch Schlamm und Schlick ist immer wieder aufs Neue ein Erlebnis. Vor allem, weil ihr von einem ortskundigen Führer auch allerhand Wissenswertes über die Insel und ihre Natur erfahrt.

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5) Ein feuriges Ereignis

Sylt brennt – und das mit voller Absicht. Jedes Jahr, wenn am 21. Februar das Biikebrennen ansteht, wird in allen Inselorten stapelweise Holz zusammengetragen und angezündet. Eine Tradition, die auf die Verabschiedung der Walfänger zurückgeht, in den letzten Jahren aber auch für die Urlaubsgäste immer mehr ein frühes Saisonhighlight darstellt. Lasst euch das nicht entgehen!

6) Eine Seefahrt, die ist lustig…

Auch wenn ihr Sylt seit fast 90 Jahren „trockenen Fußes“ über den Hindenburgdamm erreicht – für einen echten Inselurlaub darf natürlich eine Schifffahrt nicht fehlen. Ob eine gemütliche Fahrt zu den Seehundsbänken, eine Kreuzfahrt durch die Insel- und Halligwelt mit der „Adler Express“ oder ein Tagesausflug nach Dänemark mit der „Syltfähre“, die Fahrt durch das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer ist immer ein Erlebnis!

7) Friesische Kultur in Keitum

Wer das „ursprüngliche“ Sylt sucht, sollte einen Besuch in Keitum und bei den Reetdachhäusern fest einplanen: Bei nicht wenigen Besuchern gilt das urige Friesendorf unangefochten als schönster Ort der Insel. Bis vor etwas mehr als 100 Jahren noch die „Hauptstadt“ Sylts, finden sich in dem ehemaligen Kapitänsdorf noch heute Relikte, die von der Geschichte der größten deutschen Nordseeinsel zeugen. Besonders spannende Einblicke erhaltet ihr im Sylter Heimatmuseum und dem Altfriesischen Haus, wo ihr in eine Zeit zurückversetzt werdet, in der die Insel noch von Landwirtschaft und Walfang lebte.

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8) Der längste Tag

Dass Sylt geografisch schon fast in Dänemark liegt, merkt man besonders in den Wochen um den 21. Juni, wenn die Sonne nur für wenige Stunden hinter dem Horizont verschwindet. An keinem anderen Ort in Deutschland sind die Tage dann so lang wie auf Sylt – Grund genug, das auch angemessen zu feiern. Ob auf der legendären Mittsommerparty an der Buhne 16 in Kampen oder im kleinen Kreis mit Freunden: Den längsten Tag des Jahres müsst ihr auf Sylt einmal erlebt haben!

9) Baden in der Nordsee – im tiefsten Winter

Baden im Sommer ist doch was für Anfänger! Der echte Friese kümmert sich beim Sprung in das kühle Nass wenig darum, welche Temperatur es hat. Es gibt kaum etwas besseres, um seine Abwehrkräfte zu stärken, als ein Bad in der Nordsee bei kühlem Wetter. Den alljährlichen Höhepunkt erlebet ihr übrigens immer an Weihnachten, wenn sich mehr als 100 mutige Schwimmer gemeinsam beim Weihnachtsbaden in Westerland in die Fluten stürzen.

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10) Eine Runde um’s Becken

Ein Treffpunkt für Naturliebhaber und Ruhesuchende ist das Rantumbecken: Einst zu militärischen Zwecken errichtet, heute ein Natur- und Vogelschutzgebiet. Am besten könnt ihr es bei einer Wanderung oder Radtour erkunden, die über ca. 10 km das Becken einmal komplett umrundet. Wer es etwas sportlicher mag, sollte Sylt unbedingt Mitte September besuchen, beim jährlichen „Run ums Rantumbecken“ wird dann nämlich der schnellste Läufer gekürt.

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Michaela

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